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IBES Dschungelshow – Tag 2: “Ich bin ein Star, holt mich hier raus!”

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IBES Dschungelshow – Tag 2

“Ich bin ein Star, holt mich hier raus!”

Frank weint wegen Elke, Zoe wegen ihrem Papa und Mike weiß nicht, wo die Sonne aufgeht. Ein Wiedersehen gibt es auch. Juhu, Dolly Buster, bist du es wirklich? Bleib doch ein bisschen, im Tiny House ist noch jede Menge Platz!

“Es muss doch einen Grund haben, warum du so kaputt bist”, orakelt Frank töricht über Zoes mentalen Zustand. “Zum Deppen der Nation” mache die arme Zoe sich, außerdem sei in ihrem Kopf “was im Argen” und “nicht funktionstüchtig” – kurzum: Das Papa-Kind sei “ballaballa”. Ja, das ist schon frech, was der wandelnde Augenschatten da so vom Stapel lässt, aber wir sollten das wirklich positiv sehen! Wenn wir jetzt nämlich die Sendung abschalten, dann aus triftigem Grund, der da wäre: direkt in Hürth einreiten, um dem feisten Waschbärbauch für seine dummdreiste Charme-Offensive persönlich die Bierpulle aus den Pranken zu reißen.

Tag 2 der “Dschungelshow” ist der Tag, von dem wir unter anderem mitnehmen, dass Pullern einhalten auf Dauer ungesund ist und manche Menschen einfach schon zu lange über die Mattscheibe flimmern. Es sollte dringend, um es mit Llambis Worten zu sagen, die angezogene Handbremse gelöst werden. Weil nix passiert, haben wir aber umso mehr Zeit, uns auf das liebliche Beiwerk zu konzentrieren. Etwa auf Thorsten Legats Gesichtsausdruck, der aussieht, als wüsste er gar nicht, was er da soll. Oder darauf, wie der arme Dr. Bob verloren an seinem Schreibtisch sitzt, und sich vermutlich fragt, wo er da nur hineingeraten ist.

Die Tiny-Touris langweilen sich. Hach ja, wat machen ‘wa nu? Na rumsitzen. Wir schauen Zoe dabei zu, wie sie sich ein bisschen zukleistert und Frank leider nicht ihren Concealer überlässt, während dieser dem Nachwuchs nachtrauert, den er nicht bekommen hat, und das, obschon er bei seiner Elke immer alles gemacht hat, sogar “die Beine hochgehalten”. Hat sich leider nicht ergeben, hach ja, so ein “kleiner dicker Frank, dat wär’ schon schön gewesen!”

“Hömma, wat stimmt bei dir nicht im Kopp?”

Dank des neuen Konzepts erhalten die Leutchen nun schon nach zwei Tagen Videobotschaften von den Liebsten. Franks Frau sendet Grüße. Sie ist sehr stolz. Der Frank weint ein bisschen. Und hier hört er endgültig auf, der Versuch, positiv zu bleiben. Scheiß auf das auferlegte Mantra, 2021 ruhig und gelassen ein- und auszuatmen! Oder wie Frank sagen würde: “Hömma, wat stimmt bei dir nicht im Kopp?” Millionen Menschen in der Republik sind heilfroh, die Olle oder den Ollen mal zwei Tage los zu sein! Und du heulst? Dass der Frank seine Elke überhaupt sehen durfte, liegt übrigens nur an Zoes feinem “Charakterzug”. Hatte sie ihm doch eigens für “die Überraschung” zwei Kippen überlassen.

Gäste der zweiten Show: die “empathische” Désirée, die Zoe gern coachen würde, Dolly Buster und Willi Herren. Man sabbelt belangloses Gewäsch, so mancher nimmt sich furchtbar wichtig und ab und zu wird Dr. Bob eingeblendet. Frau Nick unterbricht andauernd die Leute und auf die Frage, ob es zwischen ihr und Dolly böses Blut gibt, lautet Herrens Antwort: “Das geht seit 17 Jahren so!”

Nun ist es natürlich einfach, sich über die Optik eines anderen Menschen lustig zu machen. Gewiss ist des Dollys Visage ob der vielen Eingriffe gewöhnungsbedürftig, aber Willi findet: “Désirée ist eine Schlange.” Wir schauen zurück auf 2004, jenes Jahr, in dem “La Nick” Dschungelkönigin wurde und lauschen dabei so libidinösen Zitaten wie: “Die Mumu muss sauber sein!”

… sonst “fängt’se wieder an zu keifen”

Mögen muss man sich freilich nicht, aber man sollte zumindest monieren dürfen, dass es nicht sonderlich respektvoll anmutet, sich majestätisch über die Schminkroutine der Kontrahentin lustig zu machen, während man selbst aussieht, als trage man die halbe Tapezier-Abteilung vom Baumarkt spazieren. Aber mit der “spitzesten Zunge der Nation” legt man sich besser nicht an, sonst “fängt’se wieder an zu keifen”, wie Willi weiß. Fakt sei wohl, so der Papa von Container-Alessia, dass die Désirée der armen Dolly “sehr zugesetzt hat”.

Eine der wichtigsten Reminiszenzen des Abends: Buster ist im Jahre 2004 tatsächlich nach 24 Stunden im Dschungel schon wieder reingehauen. Indes maulen die drei fröstelnden Tiny-Häusler, sie seien müde und genervt. Was soll denn der Zuschauer sagen? Ganz am Ende stecken sie ihre süßen Wurstgriffeln in irgendwelche Glaskästen mit Kakerlaken, Pansen und Spinnen. Darin befinden sich Codes für Zahlenschlösser, die sie aber nicht aufbekommen, und so schleppen sie null Sterne in ihre Studio-Buchte.

Bald kommen die nächsten drei und alles geht wieder von vorne los. Gruppendynamik: Fehlanzeige. Reibung, intensive Gespräche: nicht vorhanden. Liebes RTL, bitte “dekodiert” die “Dschungelshow”! Knallt denen den Pansen in die Stube, versteckt Zoes Schminke oder lasst den heiteren Mikey Tutorials für Geographie und Politik machen! Es muss was passieren. Schnell.

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